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31.10.2015Handlungsbedarf bei PAK-Belastung am Stadtpark

Unter dem Schulhof der Realschule am Stadtpark wurden PAK-Belastungen gefunden. Der Begriff PAK (Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe) bezeichnet eine Stoffgruppe, von denen zahlreiche als krebserregend eingestuft sind.

Im Rahmen einer Untergrunduntersuchung wurden 2009 hohe PAK-Konzentrationen gefunden. Laut Gutachten befinden sich diese sowohl in der Asphaltschicht wie auch in der darunterliegenden Tragschicht. Es wurden lediglich zwei Bohrungen analysiert, einmal bis in 30cm Tiefe und einmal bis in 60 cm Tiefe. Die Mischprobe gibt einen Wert von 516,5 mg/kg für die Summe der PAK nach EPA an.

Sollte die Fläche, wie zunächst geplant entsiegelt werden, wäre der Boden auszutauschen. Ansonsten wäre laut Gutachter für eine dichte Deckschicht zu sorgen. Er weist jedoch bereits 2009 auf die fortschreitende Erosion hin und empfiehlt aus Vorsorgegründen die Asphaltdecke abzufräsen und auszutauschen.

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08.10.2015Herbstferienprogramm - Apfelsaft fürs Klima

Junge Klimaforscher waren zu Gast auf der BUND-Streuobstwiese. Die Aktion bildete eine Station im Herbstferienprogramm "Klima", das durch die Klimaschutzmanagerin organisiert wurde.

Was hat Streuobst mit dem Klima zu tun? Nun, Obst aus der Region zu nutzen, vermeidet weite Transportwege und nützt so auch dem Klima. Das Klimaschutz schmeckt und Spaß macht, konnten die Kinder mit eigenen Händen erleben.

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02.04.2015BUND reicht Fachaufsichtsbeschwerde ein

Nach Akteneinsicht in der Sache Schweinemast Goeken bei der Stadt Schwerte und der Landschaftsbehörde des Kreises Unna hat der BUND am Montag eine Fachaufsichtsbeschwerde bei der Bezirksregierung Arnsberg eingereicht. Die Aufsichtsbehörde möge die vom Kreis erteilte landschaftsrechtliche Ausnahmegennehmigung prüfen.

Nach Ansicht des BUND wurden wesentliche Verbote des Landschaftsplanes nicht berücksichtigt und wichtige Unterlagen dazu vom Antragssteller offenbar erst gar nicht angefordert. Für diese wären weitere Ausnahmegenehmigungen oder sogar Befreiungen erforderlich.

Im wesentlichen geht es dabei um Stickstoffeinträge, die empfindliche Pflanzengesellschaften zerstören können.

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10.03.2015Schweinemast gefährdet Naturschutz

Mit Verwunderung nimmt der BUND die landschaftsrechtliche Ausnahmegenehmigung des Kreises Unna im Antragsverfahren Schweinemast Goeken zur Kenntnis. Was ist geschehen?

Anfang letzten Jahres wurde bekannt, dass der Schweinemäster Goeken eine Erweiterung beantragen wollte (s.a. Meldung vom 12.05.14). Zwischenzeitlich sind die Planungen verändert worden. Nun beantragt auf einmal seine Frau einen Stall als gewerblichen Betrieb mit 1496 Schweinen etwa 350m vom bisherigen Hof der Familie entfernt. Sie verfügt über keine eigenen landwirtschaftliche Flächen und ist damit ein reiner Industriebetrieb.

Ein Rechtsgutachten besagt, dass ein solcher Betrieb nicht zugelassen werden muss, da er den Zielen des Landschaftsplanes zuwider läuft. Während die Stadt den Antrag noch prüft, gräscht der Kreis Unna der zuständigen Behörde in Schwerte rein. So wie es aussieht, ungefragt und unberechtigt.

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18.10.2014Schwerter Apfelsaft in neuem Gewand

Das Fallobst der BUND-Streuobstwiese wird zu Apfelsaft verarbeitet. 2006 hat der BUND die Patenschaft einer wertvollen Obstwiese mit Altbestand in Schwerte übernommen.

Der Saft wurde bisher in Flaschen gefüllt und regional vermarktet. Mit der aktuellen Ernte stellen wir auf die bekannten 5L-Kartons um. Die alte Mosterei bietet das Versaften für uns Vereine nicht weiter an, damit endet auch das Abfüllen in Flaschen.

Nun lassen wir unser Äpfel beim Biohof Behmenburg in Unna-Stockum vermosten. So können wir weiterhin den Schwerter Apfelsaft in gewohnter Qualität anbieten und die Regionalität vom Baum bis zum Kunden bewahren.

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11.10.2014Gemeinsame Unterschriftensammlung gegen TTIP und CETA

Gleich mehre Schwerter Gruppen haben sich heute in der Schwerter Fußgängerzone vereint, um Unterschriften gegen die geplanten Handelsabkommen mit den USA und Kanada zu stoppen. Über zehn Sammler von Kunterbunt, BUND, den Grünen sowie anderen Privatpersonen beteiligten sich damit am heutigen bundesweiten Aktionstag.

Zahlreiche Bürger zeigten sich bereits informiert und kamen gezielt zum Unschreiben. Gerade die Verhandlungen hinter verschlossenen Türen bringt viele Bürger in Rage. Alles in Allem sind die Akteure zufrieden, als gegen Mittag der Besucherstrom in der Innenstadt nachlässt und ein ganzer Stapel unterzeichneter Listen nun seinen Weg nach Berlin in die Koordinationsbüros antritt.

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27.09.2014Kreisgruppe feiert 30-jähriges Jubiläum

Mit Kaffee und Kuchen auf der wilden BUND-Streuobstwiese in Schwerte, so feierten letzten Samstag Mitglieder und Gäste das Jubiläum der Kreisgruppe Unna.

Mit Zelten vor den Launen des rustikalen Wetters geschützt, tauschte man sich über alte Zeiten, aktuelle Themen und das Streuobstwiesenprojekt aus. Die Gratulation des Landesverbandes überbrachte der Vorsitzende des BUND NRW Holger Sticht persönlich, er war eigens dazu aus Köln angereist.

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14.09.2014BI und BUND informieren über Massentierhaltung

Die Schwerter Bürgerinitiative gegen Tierfabriken und der BUND haben heute gemeinsam über das Thema Massentierhaltung informiert. Am Infostand konnten die Besucher des Pannekaukenfestes Broschüren erhalten und sich in die Unterschriftenlisten der BI eintragen. Ein Schwerpunkt der Initiative liegt im Bereich des Tierschutzes.

Es wurde diskutiert, viele Detailfragen erläutert und Alternativen aufgezeigt. Die Schwerter Bürgerinnen und Bürger zeigten sich bereits sehr gut über die aktuellen Planungen in Ergste informiert. Hier wollen zwei Betreiber ihre Schweinemastbetriebe erweitern. Besonders das intransparente Vorgehen der Landwirte und das Umgehen der gesetzlichen Bestandgrenzen stießen auf Unverständnis.

07.09.2014Streuobstgruppe bereitet sich auf Ernte vor

Die letzten Vorbereitungen für die Ernte sind nun abgeschlossen. Mit Sense und Rechen wurden die restlichen Bereiche unter den Obstbäumen bearbeitet.

Das Fallobst der nächsten Wochen wird handverlesen und anschließend zu Apfelsaft verabeitet. Einige der Apfelsorten unserer Obstwiese erreichen ihre Reife früher, andere erst später. Spätsorten, wie der Rheinische Winterrambur, fallen bis weit in den November hinein. Das führt zu einer langen Erntezeit, typisch für Streuobstwiesen mit mehreren Sorten.

Der Erhalt der wertvollen Streuobstwiesen ist oft nur durch ehrenamtliche Helfer möglich. Haben Sie Interesse uns dabei zu unterstützen?

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05.07.2014Grundlegende Reform des Jagdrechts erforderlich

Tierschutz- und Naturschutzverbände fordern eine grundlegende Jagdreform. Das Jagdgesetz NRW ist nicht mehr zeitgemäß. Der Arten- und Biotopsschutz sowie der Schutz des einzelen Tieres sind bei der anstehenden Gesetzesänderung konsequent zu berücksichtigen.

Die Verbände treten für eine Reduzierung der jagdbarn Arten, der Verkürzung der Jagdzeiten und den Entfall verschiedener tierquälerischer Jagdtechniken ein. Eine Befreiung von der Jagdpflicht soll auch den Verbänden ermöglicht werden.

13-Punkte-Programm für ein ökologisches Jagdgesetz

Mehr zum Thema beim BUND NRW ...

12.05.2014Erweiterung Schweinemast ohne Öffentlichkeit ?

Das Verfahren zur Erweiterung der Schweinemastanlage Goeken in Reingsen wird möglicherweise ohne Beteiligung der Öffentlichkeit vonstattengehen. Es wird diskutiert, die zusätzliche Mastanlage abseits der bestehenden Gebäude zu bauen. Das könnte dazu führen, dass der vorhandene Tierbestand bei der Einstufung als genehmigungsbedürftige Anlage nicht berücksichtigt würde.

Ab einer Betriebsgröße von 2000 Mastschweinen bzw. 6000 Ferkeln oder entsprechenden Mischbeständen ist die Öffentlichkeit zu beteiligen. Erst dann werden die Planungen zur Einsicht ausgelegt und es können Einwände erhoben werden. Auffällig ist, dass bei mehreren Erweiterungen im Kreis Unna in den letzten Jahren diese Grenze oft nur um eine handvoll Tierplätze unterschritten wurde.

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22.02.2014BUND und VCD begrüßen neue Aufteilung am Bahnhof

Der Planungsausschuss hat in seiner Sitzung am 6.2. seine Zustimmung zu der verbesserten Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes gegeben. BUND und VCD sehen wesentliche Punkte ihrer Verbesserungsvorschläge aus 2009 damit umgesetzt.

Seit 2008 tritt der BUND für den Erhalt des Baumbestandes am Bahnhof ein und hatte daher u.a. die Drehung des Busterminals (im Plan Mitte unten) vorgeschlagen. Der prägende Charakter, der erst durch die großkronigen Bäume entsteht, kann somit erhalten werden. Schon auf alten Aufnahmen bestimmen Bäume das Bild am Schwerter Bahnhof. Und das Stadtklima profitiert auch davon: Schatten im Sommer, Windschutz, Sauerstoffproduktion sowie die Filterwirkung für saubere Luft.

Die Raumgestaltung entspricht nun auch der zentralen Forderung von BUND und VCD, die Funktion als Umstiegspunkt für den öffentlichen Nahverkehr in den Vordergrund zu rücken. Sowohl die aufgewertete Achse für Fußgänger zwischen Bahnhof und der Kreuzung, Abstellmöglichkeiten für Räder, als auch der neue Haltepunkt für die beiden Buslinien C31 und T39 an der Bahnhofsstraße sind damit eingeflossen.

Den nun folgenden Diskussion zu Detailfragen wie beispielsweise zur Steuerung des Verkehrs sehen die Verbände gespannt entgegen. Insbesondere stehen hier die Interessen der Fußgänger und Radfahrer im Vordergrund der weiteren Bemühungen.

22.11.2013DRK-Kinderhort besucht Streuobstwiese

Die Garten- und Umwelt-AG des DRK-Kinderhortes Schwerte hat bereits zum zweiten Mal Äpfel auf der Streuobstwiese gesammelt. Die Kinder der Garten und Umwelt- AG unternehmen regelmäßige Ausflüge in die Schwerter Umgebung.

Dabei wird der jahreszeitliche Wandel von den Kindern erlebt und sie lernen die heimische Pflanzen- und Tierwelt kennen. Es gibt in der Natur viel zu beobachten und es gibt viele Anlässe Fragen zu stellen. Die Fragen können dann später gemeinsam vertieft werden und es entstehen Themen, die im Laufe der Zeit abwechslungsreich mit Kopf, Herz und Hand bearbeitet werden.

Die Streuobstwiese wurde bereits zu verschiedenen Jahreszeiten erkundet. Die Kinder haben „Höhlen“ in den Bäumen gefunden und die Apfelbäume in ihrer Blüte gesehen. Die Kinder erleben die Streuobstwiese als einen spannenden Ort, an dem es viel zu entdecken gibt.

Im Spätherbst war es dann wieder so weit. Die Gruppe machte sich auf den Weg, Äpfel zu ernten. Dabei wurden die verschiedenen Größen der Äpfel bestaunt und die Kinder haben sich gefragt, welches Tier wohl die Fraßspuren im Apfel hinterlassen hat.

Später probierten die Jungen und Mädchen die Äpfel und sie haben leckere Apfeltaschen daraus gebacken und Apfelmus hergestellt.

Garten-AG des DRK Kinderhort Schwerte

29.09.2013Ernte mit dem greenteam

Die Erntezeit auf der BUND-Streuobstwiese beginnt wieder und da kommt die Unterstützung durch das greenteam sehr gelegen. Das greenteam ist eine kleine selbst organisierte Gruppe von Kindern, die mehr über Naturschutzthemen erfahren wollen.

Der Erhalt der Streuobstwiese ist auch mit reichlich Arbeit verbunden. In der Erntezeit ist jede helfende Hand sehr willkommen. Fallobst sammeln, die reifen Äpfel von den Bäumen schütteln, die schlechten aussortieren und schließlich die Ernte in Säcken abtransportieren.

Dank des greenteams kamen wir heute auf eine Erntemenge von 200 kg, aus der leckerer Apfelsaft entstehen wird.

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15.09.2013BUND und energiSch werben für Energiewende

"Energie in Bürgerhand" war das Motto des diesjährigen Infostandes auf dem Pannekaukenfest. Wie bereits im letzten Jahr waren BUND und energiSch gemeinsam vertreten.

Besonderes gut kam das Büchsenwerfen an. Wer die Atommüllfässer abräumte, bekam ein kleines AKW aus Butterkeks und Schokokuss. So konnten an diesem Tag über hundert Meiler symbolisch "vom Netz genommen" werden.

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10.05.2013Freiraum in Ergste erhalten

Nachdem der Rat am 06.03. dem Bürgerbegehren nicht beigetreten ist, kommt es am 26.05. zum Bürgerentscheid. Die Initiatoren des Begehrens fordern eine Bauleitplanung zur Ansiedlung des Edeka-Marktes auf dem Himmelmannschen Feld.

BUND, AGON und NABU sprechen sich gegen einen weiteren Freiraumverbrauch aus. Auf allen Planungsebenen (Stadt, Kreis und Regionalplanung) ist dieser Bereich als Freiraum festgesetzt. Das Vorhaben würde die verbliebene Grünzone entlang des Wannebaches weiter einzwängen. Zwei geschützte Landschaftsbestandteile grenzen unmittelbar an. Für eine Pufferzone bliebe kein ausreichender Platz.

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09.03.2013Fukushimajahrestag - Großdemo in Gronau

Etwa 28.000 Menschen haben heute an vier Standorten in Deutschland an die Atomkatastrophe von Fukushima vor zwei Jahren erinnert. Mit dabei war eine Gruppe aus Schwerte, die sich an der Aktion rund um die UAA in Gronau beteiligte.

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06.03.2013Schwerter Klimaschutzkonzept

Das von der Stadt und den Stadtwerken im letzten Jahr beauftragte integrierte Klimaschutzkonzept soll im April fertig gestellt sein. Die Klimaschutzgruppe energiSch und der BUND haben sich sowohl in der Expertengruppe wie auch bei der Aufstellung der Maßnahmen eingebracht.

Doch die Erstellung eines Konzeptes allein reicht nicht. Für die Umsetzung der vorgesehenen Maßnahmen bedarf es Kümmerer. So könnte ein Klimaschutzmanager oder eine Managerin die notwendige Koordination übernehmen und damit die Umsetzung fördern.

Zu den großen Potentialen für eine Schwerter Energiewende gehören aber auch das Energiesparen in Privathaushalten sowie die eigene Erzeugung auf Basis der erneuerbaren Energien, insbesondere im Bereich der Windkraft und der Photovoltaik.

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25.06.2012Netzentwicklungsplan - Öffentlichkeitsbeteiligung

Das deutsche Stromnetz soll ausgebaut werden. Auch Schwerte ist davon betroffen. Es ist geplant, die bestehenden Leitung entlang der A1 zu verstärken.

Doch ist diese Maßnahme notwendig für die Energiewende oder sind die Pläne überdimensioniert ? Informieren Sie sich und nutzen Sie die Möglichkeit, eine erste Stellungnahme bis zum 10.07.2012 abzugeben.

Insbesondere durch Energiesparmaßnahmen und einen dezentralen Ausbau der Erneuerbaren Energien läßt sich die Notwendigkeit des Ausbaus der Stromtrassen verringern. Für eine Schwerter Lösung engagiert sich seit einem Jahr die Energiewendegruppe energiSCH.

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11.03.20121 Jahr Fukushima und kein Ende ... ?

Zum Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima haben rund 50000 Menschen in sechs Regionen in Deutschland demonstriert.

In Gronau waren es etwa 4000 Demonstranten, die an einem 5 km langen Protestmarsch durch die Stadt hin zur Urananreicherungsanlage (UAA) teilnahmen. Darunter waren auch 12 Personen der Schwerter Anti-Atom-Gruppe, die mit dem Zug angereist waren. Wie bei den Demos im letzten Jahr, wurden auch auf dieser Fahrt wieder zahlreiche Papier-Kraniche gefaltet.

Die Demonstranten forderten die sofortige Stilllegung der Anlage. Das von Firma Urenco in Gronau angereicherte Uranhexafluorid wird für die Produktion von Brennelementen benötigt. 97 Prozent der Produktion der UAA gehen ins Ausland.

17.11.2011Umsetzung der WRRL - Pflichtaufgabe der Stadt

Die Bezirksregierung gibt den Stab an die Städte weiter. Die Umsetzung der Wasserrahmenrichtliche (WRRL) liegt nun in den Händen der Gewässerunterhalter. Bei den Nebengewässern der Ruhr, wie Wanne- und Elsebach, ist das die Stadt Schwerte. An der Ruhr plant die Bezirksregierung Arnsberg persönlich.

Mit Abschluss des 2. Workshops zum Bereich der "Mittleren Ruhr" sieht die Bezirksregierung ihre Führungsrolle als beendet an. Nun gilt es die erarbeiteten Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässer zeitnah umzusetzen.

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24.06.2011BUND fordert zur lokalen Energiewende auf

Zahlreiche Teilnehmer der Mahnwachen haben sich für eine Fortführung ausgesprochen, da sie die Vorschläge der Bundesregierung für nicht weitreichend genug halten. Damit stehen sie nicht allein. Die Spitzen von ausgestrahlt, BUND und weiteren Gruppen der Anti-Atom-Bewegung hatten erst kürzlich in einem Offenen Brief Bündnis90/Die Grünen aufgefordert den Atomfahrplan der Bundesregierung abzulehnen.

Der BUND wird den weiteren Verlauf der Diskussion mit Informationen auf unserer Web-Seite begleiten.

Pressemitteilung

21.05.2011Papier-Kraniche für den sofortigen Atomausstieg

Übergabe an Kai Lipsius vom UBA

Eigentlich hätte die Schwerter Anti-Atom-Gruppe ihre ersten Kraniche gerne dem Bundesumweltminister Norbert Röttgen persönlich übergeben. Dieser sollte laut Programm am heutigen Samstagvormittag einen Vortrag bei der Tagung „Geo-Engineering“ im Haus Villigst halten.

Doch hatte man kurzfristig umdisponiert und so wendete sich die Schwerter Gruppe stattdessen an Kai Lipsius vom Umweltbundesamt. Dieser nahm begeistert die ersten Kraniche entgegen und versprach, sie an den Bundesumweltminister weiterzugeben.

"Eine Japanische Geschichte besagt, wer 1000 Kraniche faltet, hat einen Wunsch frei", sagte Kirstin ter Jung, die zusammen mit Frank Weissenberg vom BUND kurzentschlossen die Aktion geplant hatte. Um den Wunsch "Sofortiges Abschalten aller deutschen Atomkraftwerke" zu erfüllen, werden in den nächsten Wochen noch viele weitere Kraniche ihren Weg nach Berlin antreten. "Übrigens, das Wegwerfen der Kraniche bringt Unglück".

Faltanleitung Kranich

07.10.2010Besuch von Dortmunder Grundschule

Dortmunder Grundschüler besuchen Streuobstwiese

Auf der Suche nach einer zu erntenden Streuobstwiese ist eine Grundschulklasse aus der Gartenstadt in Dortmund bei uns fündig geworden.

Nachdem die Kinder reichlich Äpfel auf unserer Schwerter Streuobstwiese gesammelt hatten, wurde die Ernte gleich an Ort und Stelle versaftet und verkostet. Abschließend konnte jedes Kind noch einen selbstgepflückten Apfel mit nach Hause nehmen.

19.09.2010Natur- und Umweltschutzthemen auf dem Pannekaukenfest

Infostand In Schwerte

Ein Tag nach der Anti-Atom-Demo in Berlin war der BUND für die Öffentlichkeit auch wieder in Schwerte präsent. Neben Energiethemen war ein Schwerpunkt das Thema Streuobst.

Mithilfe unserez Apfelsaftpresse konnten die Kinder die ersten Äpfel von unserer Streuobstwiese versaften und verkosten.

Für alle Obstfreunde, die gern ihr überzähliges Obst verwerten wollen, haben wir nun einige Informationen zu Verwertungsmöglichkeiten neu auf unseren Web-Seiten aufgenommen.

05.06.2010Ergster Mitte - SPD will in den Wald, die CDU auf die grüne Wiese

Grünfrosch im Feuchtbiotop Im Wiesengrund

Eine weiterer Verbrauch von Freiräumen für die Verlagerung des Einzelhandels sind mit dem BUND nicht zu machen. Mit dieser Forderung steht der BUND nicht alleine, die untere Landschaftsbehörde des Kreises Unna hat der Schwerter Stadtplanung ebenfalls einen entsprechenden Eintrag ins Buch geschrieben.

Weite Teile der begehrten Flächen stehen unter Schutz, nicht nur das Feuchtbiotop auf der Ausgleichsfläche "Im Wiesengrund". Nachzulesen in der Begründung zum B-Plan Nr. 103 aus dem Jahr 1991.

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11.04.2010Pläne für Stahlwerk liegen auf Eis

Die Bezirksregierung Arnsberg hat auf Anfrage des BUND bestätigt, dass auch das BImSchG-Verfahren der Fa. Hoesch Schwerter Profile auf unbestimmte Zeit auf Eis liegt. Der Antragsteller hatte einen entsprechenden Hinweis an die Behörde gegeben.

Im Gegensatz zur Bauleitplanung, die durch die Stadt Schwerte betrieben wird, ist für den Immissionsschutz die Bezirksregierung zuständig. Das BImSchG-Verfahren befand sich laut Bezirksregierung in einem noch frühen Stadium. Der eigentliche Beginn des Verfahrens und die Beteiligung der Öffentlichkeit standen noch aus.

09.04.2010Aktueller Stand WRRL - Gebietsforum Ruhr

Querbauwerk an der Ruhr bei Wickede

Auf dem Gebietsforum Ruhr am 16. März in Neheim wurde der aktuelle Planungsstand zur Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) vorgestellt.

Nachdem im letzten Jahr die Bewirtschaftungpläne vorgestellt wurden, beginnt nun die Phase der konkreten Umsetzung auf kommunaler Ebene.

Doch wie soll diese Umsetzung angesicht leerer Kassen aussehen? Auch auf diese Frage gab es eine Antwort.

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08.11.2009Umgestaltung Bahnhofsvorplatz - Bäume ade ?

Stadtbildprägend: Bäume am Bahnhof - bald Vergangenheit ?

Nachdem der Investor des Einzelhandelskomplexes aus der letzten Planung abgesprungen war, wurde ein neuer Entwurf des Bebauungsplans Nr. 175 aufgestellt.

BUND und VCD haben, wie bereits im letzten Jahr eine Stellungnahme hierzu erarbeitet.

Der Verzicht auf die Bebauung der "Look‘schen Wiese" und der Erhalt der heutigen Fächengröße für den Nahverkehrsknotenpunkt sind positiv zu bewerten. In der vorherigen Planung sollte für eine Einzelhandelsansiedlung ein Teil des Bahnhofsvorplatzes geopfert werden.

Zwar wurden die "großkronigen Bäme" als "stadtbildprägend" erkannt. Doch sollen die nach dem Willen der Planer die 43 Bäume der Umgestaltung komplett zum Opfer fallen.

Fuß- und Radverkehr werden zu wenig berücksichtigt. Die Maßnahme zur steigenden Verkehrs- und Lärmbelastung sind unzureichend. Mehr dazu in unserer Stellungnahme:

PDF Stellungnahme

26.10.2009BUND gibt Stellungnahme zur FNP-Änderung Stahlwerk ab

Zum Ende der vierwöchigen öffentlichen Auslegung hat auch der BUND seine Stellungnahme zur geplanten Änderung des Flächennutzungsplanes an die Behörde übermittelt.

Vor dem Hintergrund des ebenfalls erforderlichen Verfahrens nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) arbeitet die Ortsgruppe mit den Arbeitskreisen auf Landes- und Bundesebene zusammen.

Die Notwendigkeit einer Änderung des FNP begründet sich in der geplanten Errichtung des Stahlwerkes. Aus Sicht des BUND liegt ein erheblicher Mängel vor, da der Umweltbericht die Auswirkungen des Vorhabens nicht ausreichend betrachtet.

PDF Stellungnahme

10.09.2009BUND und BI wehren sich gegen das geplante Stahlwerk Hoesch

Prognose Staubniederschlag; Quelle: Gutachten Aneco 02/09 BImSchG Hoesch Schwerter Profile
Prognose Staubniederschlag Blei
Quelle: Gutachten Aneco 02/09 BImSchG Hoesch Schwerter Profile

Hoesch Schwerter Profile plant ein Stahlwerk mit ca. 700.000 t Jahresleistung auf einem Acker westlich der Innenstadt von Schwerte gelegen.

Hier soll zukünftig das Stangenmaterial, das heute noch zugekauft wird, in einem Schachtofen aus Schrott erschmolzen und dann gegossen werden.

Den Anwohnern in Wandhofen droht eine massive Steigerung des Lärms durch das rund um die Uhr arbeitende Werk. Laut Prognosen der Gutachter ist bei den Nachwerten eine Steigerung an der Wandhofener Straße von etwa 10 dB(A) und an der Holzstr. sogar um 15 dB(A) zu erwarten. Eine Erhöhung um 10 dB(A) nimmt der Mensch als Verdoppelung der Lautstärke war.

Für das Haus Pettenhahnweg 14 wird laut Gutachten ein Abriss empfohlen, da hier die zulässigen Lärm-Richtwerte überschritten werden.

Von den Schwermetall-Staubniederschlägen ist insbesondere die Schwerter Innenstadt stark betroffen. Wie die nebenstehende Grafik zeigt, wehen die Schadstoffe (u.a. Arsen, Benzol, Blei, Cadmium, Chrom, Kupfer, Nickel, Vanadium sowie Dioxine und Furane einschl. PCB) aufgrund der beiden Hauptwindrichtungen direkt ins Zentrum der Stadt.

Beim heutigen Treffen der neu gegründeten Bürgerinitiative kamen etwa 100 Anwohner zusammen, um sich in ihrem Widerstand gegen das Vorhaben zusammenzuschließen. Die BI wird fachlich vom BUND, der das Genehmigungsverfahren im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Beteiligung begleitet, unterstützt.

Die Bürgerinitiative hat dazu eigens eine BI-Homepage erstellt, auf der weitere Informationen zu finden sind. Infos zu umweltgefährdenden Schwerter Betrieben finden Sie im linken Menü unter Immissionsschutz.

15.08.2009BUND erhält alternativen Ehrenamtspreis

Verleih alternativer Ehrenamtspreis

Die BUND-Gruppe Schwerte-Holzwickede-Fröndenberg hat den "grünen alternativen Ehrenamtspreis" verliehen bekommen. Damit wurde die Gruppe von den Schwerter Bündnisgrünen für ihr vielfätiges Engagement im Bereich Natur und Umwelt in Schwerte geehrt.

Besonders erfreut ist die BUND-Gruppe über die Anerkennung ihrer Arbeit, bei der sie sich durchaus nicht scheut, städtische Vorhaben kritsch zu hinterfragen.

Weiteres hierzu in den Artikeln der Ruhr Nachrichten und der Westfälischen Rundschau.

Aufbau des Insektenhotels

Eigentlich sind wir gegen das Bauen auf der grünen Wiese. Doch unser Insektenhotel bietet Brut- und Überwinterungsmöglichkeiten für Wildbienen und Wespen.

Die zahlreichen Löcher und Ritzen bieten den solitär lebenden Insekten einen Ersatz zu den verloren gegangenen natürlichen Lebensräumen.

Die Schüer der Umwelt-AG an der Gesamtschule Schwerte haben mit verschiedensten Materialien experimentiert. In den letzten Monaten wurden vier Module aus Weinkästen vorbereitet.

Insektenhotel

Dabei wurden die Arbeiten überwiegend durch die Schüler selbst geleistet und die Zusammenstellung der Elemente gestaltet. Am 30.05.09 wurde schließlich der Holzrahmen mit Dach aufgestellt und die Module eingebaut.

Idyllisch gelegen auf der BUND-Streuobstwiese, wurde ein sonniger geschützter Platz ausgesucht. Und so ist das Insektenhotel ein weiterer wichtiger Baustein der Naturschutzmaßnahmen in dem vielfältigen Biotopkomplex an der stadtnahen Ruhraue.



Regionale Obstorten; Foto: F.Weissenberg

Zum Erhalt alter Obstsorten leisten Neupflanzungen einen wichtigen Beitrag. Listen regionaler Obstsorten und Baumschulen finden Sie hier.

Eine reiche Ernte sollte auch verwertet werden, Foto: F.Weissenberg

Nutzen Sie die Möglichkeiten Ihr Obst versaften zu lassen. Unter der Rubrik Versaftung haben wir einige Kontakte für Sie zusammengetragen.

Demo in Gronau; Foto: BUND

Nach Abschluss der Montagsdemos setzen sich die Atomkraftgegner für eine Schwerter Lösung ein. Die Treffen der Gruppe energiSch finden in der VHS statt:

Jeden 2. Mittwoch 19:30 Uhr
in der VHS (am Markt).

Messergebnisse Nickel 2010

Wir haben für Sie detailierte Ergebnisse des LANUV NRW zum Staubniederschlag und PM10 zusammengestellt.

Baustelle Trianel; Foto: BUND/Weissenberg

Der BUND hat gegen die Genehmigung des Kraftwerks Klage beim OVG Münster eingereicht.

Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) 12.05.2011:
EuGH räumt Umweltverbänden Klagerecht ein.
    Pressemitteilung LV NRW

BUND verteilt im Schwerter Umweltausschuss Broschüre. Weitere Infos auf unserer WRRL-Seite.

Grünfrosch mit Zukunft

Grünfrosch an der Rohrmeisterei, Foto: F.Weissenberg

Der Lebensraum von Grünfrosch & Co hinter der Rohrmeisterei konnte trotz Ausbau des Plateaus durch den BUND geschützt werden.


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