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17.11.2011Umsetzung der WRRL - Pflichtaufgabe der Stadt

Mit den Worten "Nun sind Sie an der Reihe", schloss Thomas Meisborn den 2. Workshop der Kooperation Mittlere Ruhr. Die weitere Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) ist nunmehr von den Kommunen voranzutreiben.

In den letzten Jahren hatte federführend die Bezirksregierung Arnsberg die Zusammenarbeit von Behörden, Kommunen, Nutzungs- und Naturschutzverbänden geleitet. Nun liegt ein umfangreicher Katalog mit Maßnahmen vor, die von den Unterhaltungspflichtigen umzusetzen sind. Und das sind zum Teil eben die Städte und Gemeinden.

Ziel ist es, die Gewässer zurück in den "guten ökologischen Zustand" zu bringen. Dabei handelt es sich nach Aussage der Bezirksregierung um eine Pflichtaufgabe.

Schwerte

In Schwerte befinden sich folgende berichtspflichtige Gewässer:

- Ruhr
- Wannebach nördlich der Ruhr (Dortmund)
- Hörder Bach
- Elsebach

Holzwickede

Als berichtspflichtige Gewässer sind im Bereich der Gemeinde Holzwickede lediglich die Ruhr und die Emscher aufgenommen worden.

Mit dem Holzwickeder Bach liegt ein erheblicher Teil des Einzugsgebietes des Masserner Bachs zwar auf Holzwickeder Gebiet, dennoch wurde er nicht mit aufgenommen.

Fröndenberg

In Fröndenberg befinden sich drei berichtspflichtige Gewässer, die Ruhr, der Rammbach und der Lünerner Bach. Für die Planungen an der Ruhr zeichnet sich die Bezirksregierung selbst verantwortlich, wohingegen der Rammbach und der Lünerner Bach in die Verantwortung der Stadt fällt. Der Lünerner Bach liegt im Einzugsgebiet der Lippe.

Gewässerunterhaltung

Die Zuständigkeiten für die Gewässerunterhaltung in unserer Region sind breit verteilt. Die in den Kooperationen erarbeiteten Maßnahmen sind von den Unterhaltungspflichtigen der entsprechenden Gewässerabschnitte umzusetzen.

Bereich "Mittlere Ruhr"
Bereich "Untere Ruhr - Wannebach"
Bereich "Lippe Seseke"
Bereich "Emscher Ost"

Unterlagen zur Kooperation "Mittlere Ruhr"
Unterlagen zur Kooperation "Untere Ruhr"
Unterlagen zur Kooperation "Lippe Seseke"
Unterlagen zur Kooperation "Emscher"

09.06.2010BUND überreicht Broschüre an Umweltausschuss

Broschüre zur WRRL

Dem Ausschuss für Demographie, Stadtwentwicklung und Umwelt (ADSU) hat der BUND die Broschüre "Europas Gewässer am Scheideweg" überreicht. Das Wassernetz NRW und der BUND hatten bei der Übersetzung der vom EEB herausgegebenen Broschüre mitgewirkt.

Frank Weissenberg erläuterte zum Beginn der Sitzung den aktuellen Stand der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). Zurzeit sollen die standardisierten Programmpunkte der Bewirtschaftungsplanung in konkrete Maßnahmen auf Gemeindeebene überführt werden.

Dies ist der Zeitpunkt, an dem die Gemeinden und Städte, und damit auch die Komunalpolitik, in die örtlichen Planungen zur WRRL eingebunden werden.

Der BUND wies die Ausschussmitglieder auch auf die nächste Bezirkskonferenz am 28.06.2010 um 14:00 Uhr im Kulturzentrum Hüsten, Berliner Platz 11 hin.

Broschüre Europas Gewässer am Scheideweg   (614 kB)

09.04.2010Gebietsforum Ruhr
Verbindliche Umsetzung trotz HSK ?

Querbauwerk an der Ruhr bei Wickede

Etwa 150 Teilnehmer hatten sich zum Gebietsforum Ruhr am 16. März 2010 angemeldet, der Raum im Kaiserhaus in Neheim war gut gefüllt.

Offenbar war das Interesse an dem weiteren Vorgehen der Bezirksregierung zur WRRL groß. Müssen Kommunen, die sich im Haushaltssicherungskonzept (HSK) befinden, die Maßnahmen überhaupt umsetzen?

Thomas Meisborn von der Bezirksregierung Arnsberg zog eine kurze Bilanz der eingegangenen Stellungnahmen und kündigte die weiteren Schritte an.

Von den 1200 Stellungnahmen in NRW waren 55 für das Ruhreinzugsgebiet eingegangen. Alle Stellungnahmen würden beantwortet werden. Die in den Steckbriefen aufgeführten Maßnahmen wurden teilweise überarbeitet oder erweitert. Die gedruckten Ausgaben sowie die entsprechenden Downloads auf den Webseiten sollen in den nächsten Wochen erscheinen. Bereits jetzt aufrufbar sind die Vorträge des Gebietsforums auf den Seiten der Bezirksregierung unter: www.ruhr.nrw.de

Da die Durchgängigkeit der Fließgewässer ein zentraler Punkt an der Ruhr ist, verwies Herr Meisborn darauf, dass die Ruhr nicht als Voranggebiet für Lachs und Aal eingestuft ist.

Den gesamten Text, insbesondere mit den Aussagen zur verbindlichen Umsetzung, finden Sie auf den den Seiten des WASSERNETZ NRW: Nachlese Gebietsforum Ruhr

24.01.2009Öffentlichkeitsbeteiligung zur Wasserrahmenrichtlinie

Querbauwerk Villigst, kein Durchkommen für Fische

Damit nicht alles den Bach runter geht, engagieren auch wir uns bei der Öffentlichkeitsbeteiligung zur Europäischen Wasserrahmenrichtlichtlinie, kurz WRRL.

BUND, NABU und LNU haben sich zum Wassernetz NRW zusammengeschlossen. Seit dem 1. Juli 2004 begleitet das Wassernetz nun das Land Nordrhein-Westfalen bei der Umsetzung der WRRL. In 2008 hat die BUND-Kreisgruppe Unna an den "Runden Tischen" zur Planungseinheit "Mittlere Ruhr" teilgenommen.

Nach dieser Beteiligung der "Fachöffentlichkeit" im letzten Jahr, wird dieses Jahr die "breite Öffentlichkeit" (also Jedermann) gebeten, seine Meinung zu den "Bewirtschaftungsplänen" zu äußern.

Nutzen Sie diese Chance, informieren Sie sich zu den Planungen und geben Sie Ihre Anregungen und Hinweise ab. Wie das geht, erfahren Sie auf den Seiten des Wassernetz NRW. Hier finden Sie auch weitere Hintergrundinformationen. Gern können Sie sich auch direkt an uns vorort wenden: frank.weissenberg@bund.net



BUND-Studie "Lebendige Flüsse – eine Vision für das Jahr 2027"

Was ist die WRRL ?

Ruhr

Ziel der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) ist es, die Qualität der Gewässer zu verbessern.

Nicht überall haben die Gewässer einen guten Zustand. Sowohl die Wasserqualität als auch die biologische Seite, das Gewässer als Lebensraum, werden dabei bewertet. Dort wo der "gute Zustand" noch nicht vorhanden ist, soll dies durch Maßnahmen in den nächsten Jahren erreicht werden.

Doch es gibt, wie immer, auch Ausnahmen...

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Der Lebensraum für diesen Grünfrosch wurde gerettet. Foto: F.Weissenberg

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